Fallstudie: Logistik & Verpackung

Nachhaltige Logistik & Verpackung für abfallsensitive Empfänger

1. Challenge – Das Problem des Kunden

Ein Distributor im DACH‑Raum erhält Waren verschiedener Hersteller, disponiert sie im eigenen Hauptquartier und versendet sie an abfallsensitive Empfänger (u. a. öffentliche Einrichtungen, die regulatorisch strengen Abfallrichtlinien unterliegen). Das Problem: Die angelieferte Ware erzeugte selbst bei geringer Primärverpackung erhebliche sekundäre Verpackungsabfälle – insbesondere nicht wiederverwertbare Luftpolsterfolien, Plastikklebebänder und Umverpackungen, die beim Endkunden im Müll landeten. Zusätzlich verursachte der Betrieb des Hauptquartiers hohe Energie- und CO₂‑Kosten.

Der Kunde benötigte eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie, die sowohl die Verpackungslieferkette als auch die Energieversorgung transformiert – um die strengen Auflagen seiner Empfänger zu erfüllen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

2. Solution – Was environdly getan hat

environdly analysierte den gesamten Logistikprozess und entwickelte ein mehrstufiges Konzept:

Verpackungsoptimierung (entlang der gesamten Kette):

  • Die Ware wird den Herstellern bereits verpackungsreduziert abverlangt – dadurch fallen von vornherein weniger Primärabfälle an.
  • Die Umverpackung (Kartons, Tragebehälter) wird vom Kunden zurückgenommen und im Kreislauf geführt → null Verpackungsmüll beim Endkunden.
  • Die bisherigen Plastik‑Luftkammerfolien wurden gegen kompostierbare, aufblasbare KammerSysteme ausgetauscht. Gleiche Schutzwirkung, aber geringere Emissionen und vollständig biologisch abbaubar.
  • Auch die Klebebänder wurden auf nachhaltige, recyclingfähige Alternativen umgestellt.

Energieautarkie des Hauptquartiers:

  • Die gesamte Betriebsfläche wird weitgehend autark versorgt – durch eine Kombination aus Solar‑ und Erdwärme. Dadurch entfallen nahezu alle externen Energiebezüge.

Kommunikationsstrategie:

  • environdly entwickelte eine transparente, EmpCo‑konforme Kommunikation, die die Maßnahmen in konkrete Claims übersetzt (z. B. „Kompostierbare Füllmaterialien – gleicher Schutz, kein Plastikmüll“).

3. Result – Die harten Fakten

Verpackungsabfall beim Endkunden:Reduziert auf null
Primärenergiebedarf des Hauptquartiers:Um ca. 85 % gesenkt
CO₂‑Emissionen (Logistik & Betrieb):Deutlich reduziert
Wirtschaftlicher Durchbruch12‑Millionen‑Euro‑Auftrag gesichert

weil der Auftraggeber auf nachhaltige Lieferketten bestand.

„Ohne die systematische Verpackungs‑ und Energiestrategie von environdly hätten wir diesen Großauftrag nicht bekommen. Die Empfänger prüfen jeden Müllstrom – wir können jetzt nachweisen, dass bei uns kaum Abfall anfällt.“
— Geschäftsführer des Kunden